Geschichte Leichtathletik
1964 - Gründung der Leichtathletikabteilung
Begonnen hat die Geschichte der Leichtathletikabteilung im Jahr 1964, als einige Jugendliche sich dem Turnalter entwachsen fühlten und nach einem anderen Betätigungsfeld innerhalb ihres Vereins suchten. Mit dem Senior Willy Wandmacher fanden die jugendlichen einen eifrigen Helfer und Fürsprecher.
Neben Willy Wandmacher standen Rudolf Hesse, Werner Hellwig, Hans Schimpf, Waltraut Schimpf, Waltraut Hahn, E. Mankel auf der Liste der Gründungsmitglieder.
1966 - Vereinsbeitritt Marion Eyerkaufer
Mit Marion Eyerkaufer zog damals eine Sportlerin nach Hochstadt (heute Maintal) die künftig diese Abteilung entscheidend prägen sollte. Selbst ehemalige hessische Spitzensportlerin, übernahm sie das Training das sie mit großem Einsatz leitete. Unter ihrer Leitung wuchsen Talente wie Rudolf Hesse, Lydia Fieres und Erika Heussener heran.
1968 - Hessenmeister
Für Rudolf Hesse gab es 1968 mit 1,62 im Hochsprung den ersten Hessenrekord bei der männlichen Jugend B und einen weiteren mit 14m im Kugelstoßen.
Dann ging es Schlag auf Schlag.
Lydia Fieres gewann allein 4 Hessentitel und stand mit 12,3 sec. über 100m an erster Stelle der deutschen Bestenliste der Schülerinnen A.
Im gleichen Jahr schaffte auch Erika Heussener im Diskus den Sprung an die Spitze im DLV.
In dieser Altersklasse standen nur zwei hessische Mädchen auf Platz 1 in der Bundesrepublik, und beide kamen vom TV-Hochstadt.
1969 - Hessenmeister
Im Jahr 1969 wurde Karl-Heinz Scholz im Speerwerfen Hessenmeister bei der Jugend B.
Maßgeblichen Anteil an den Erfolgen hatte auch Trainer Willy Bau, der Frau Eyerkaufer ablöste, als diese wegen der Geburt von Tochter Steffi ihre Tätigkeit unterbrechen musste.
Im Erfolgsjahr 1969 wurde auch die erste Vereins-Meisterschaft unter den etwa 20 aktiven Leichtathleten ausgetragen.
1971 - An LG Hanau angeschlossen
1971 verließ Willy Bau den TV-Hochstadt wieder, und die viele Leichtathleten vom TVH schlossen sich der neuen LG Hanau unter Leitung von Sprinter-Trainer Bernd Metzsch an, der sie 3 Jahre angehörten.
1973 - Wanderpokal ging in den Besitz des TVH
Die dem TVH noch übrig gebliebenen LA wurden seit 1971 vom Trainer Leo Jehne (Vater von Marion Eyerkaufer) und Marion Eyerkaufer trainiert. Den TVH vertraten auf verschiedenen Sportfesten zwei A-Schülerstaffeln.
Beim Büchertal-Sportfest in Roßdorf war die Überlegenheit der Hochstädter so groß, dass sie bei der 4 x 100m Pendelstaffel den 1. und 2. Platz belegten. Durch diesen Sieg ging der Wanderpokal endgültig in den Besitz des TVH über.
Auch beim Schülersportfest des Gaus Offenbach/Hanau blieb man Siegreich. Als Anerkennung erhielt der TVH einen künstlerisch wertvollen Pokal, mit dem olympischen Emblem der Leichtathletik, einen Sprinter, geschenkt.
Zwischen 1975 und 1977 folgte eine Zeit ohne nennenswerte Erfolge.
1978 - Abteilung gehört LAZ-Hanau/Bruchköbel an
Seit 1978 gehört die Leichtathletikabteilung dem Leichtathletik-Zentrum Hanau-Bruchköbel an, das dem Hochstädter Nachwuchs bessere Trainingsbedingungen bieten konnte.
Die Erfolge ließen dann auch nicht lange auf sich warten.
Zwischen 1978 und 1985 erreichte Steffi Eyerkaufer allein 10 Hessentitel und einen 4ten Platz bei den Deutschen Cross-Meisterschaften. Gleichzeitig wuchsen Talente wie Dirk Müller, Mark Schneider, Thomas Krömer und vor allem Amona Schneeweis heran.
1983 - Hervorragende Platzierungen
Ca. 20 aktive Schüler erreichten 20 Platzierungen zwischen dem 1.ten und 3.ten Platz bei den Kreis-Meisterschaften, 10 Platzierungen bei den Bezirks-Meisterschaften und 4 Platzierungen bei den Hessen-Meisterschaften. Außerdem stellten sie 5 Gauturnfestsieger und einen Gaumeister.
Das sprach sich allmählich herum, und immer mehr Kinder strömten in die Übungsstunden, die für die jüngeren immer noch auf der Hochstädter Anlage bzw. in der Turnhalle statt fanden, während die älteren bis zu 4 mal in der Woche nach Bruchköbel fahren.
Marion Eyerkaufer allein konnte den Ansturm nicht mehr gerecht werden und fand mit LAZ-Trainer Karl Biermann einen engagierten Mitstreiter. Gemeinsam betreuten sie in der Zeit etwa 40 Kinder und Jugendliche.
1986 - Viele Meistertitel errungen
Allein im Jahr 1986 wurden 6 Hessen-, zehn Bezirks- und 13 Kreis-Meistertitel errungen, an denen Dirk Müller, Mark Schneider, Thomas Krömer, Conny Eyerkaufer, Sandra Schmitt und vor allem Amona Schneeweis beteiligt waren.
Die 16 jährige Amona, die in diesem Jahr zum TV Bad Vilbel wechselte, steht mit 11 Kreis-, 14 Bezirks-, 11 Hessen- und einer Süddeutschen Meisterschaft sowie einen fünften Platz bei der Deutschen Junioren-Meisterschaft und schließlich ihrem deutschen Hürdenrekord natürlich einsam an der Spitze.
1997 - Wechsel zur LG Dörnigheim
Am 1. Januar 1997 erfolgte dann der Wechsel von Bruchköbel zur damaligen Leichtathletikgemeinschaft Dörnigheim, die am 1. Januar 1999 umbenannt wurde in Leichtathletikgemeinschaft Maintal. Dieser Gemeinschaft gehören alle Maintaler Breitensportvereine an.



